Ina Kindergarten in Berlin-Prenzlauerberg. Berlin, 29.03.2012Ina Kindergarten in Berlin-Prenzlauerberg. Berlin, 29.03.2012

Bildung braucht Sprache

Ene, mene, muh – und raus bist Du? Nein! Denn Sprache ist ein wichtiger Schlüssel für Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Das Fundament dafür wird bereits in der frühen Kindheit gelegt. Nicht nur in der Familie, sondern auch in der Kita und Grundschule.

Das Modellprogramm „Bildung braucht Sprache” unterstützt ausgewählte Kitas und Grundschulen in Nordrhein-Westfalen dabei, die Sprachbildung und -förderung zu verbessern. Dabei stehen diese Fragen im Mittelpunkt: Wie kann der Übergang von der Kita in die Grundschule durchgängig gestaltet werden? Wie können Erzieherinnen, Erzieher und Lehrkräfte ihre Konzepte und Methoden der Sprachbildung und -förderung aufeinander abstimmen? Und wie lassen sich auch Eltern dabei einbinden? Das Ziel: Die Pädagoginnen und Pädagogen in den Modelleinrichtungen bauen eine wirkungsvolle und anschlussfähige Sprachbildung und -förderung auf.

„Bildung braucht Sprache” ist ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Stiftung Mercator.


Den Programmflyer können Sie hier herunterladen (PDF).

Einblicke in das Modellprogramm Bildung braucht Sprache:

Praxiseinblick: Modellregion Bonn (PDF)

Praxiseinblick: Modellregion Kreis Warendorf (PDF)

Praxiseinblick: Modellregion Mülheim a. d. Ruhr (PDF)

 

Hier können Sie eine Kooperationsvereinbarung sowie einen Bogen zur Reflektion der eignenen Sprache herunterladen

Muster: Kooperationsvereinbarung für Kindertageseinrichtungen und Grundschulen (PDF)

Arbeitshilfe: Eigenes Sprachverhalten im Dialog reflektieren (PDF)

 

Die Handreichung „Sprachbildung gemeinsam gestalten. Ein Leitfaden zur Qualitätsentwicklung für Kitas und den Übergang in die Grundschule“ ist online verfügbar.

Wie kann eine wirkungsvolle sprachliche Bildung von Kindern im pädagogischen Alltag gelingen? Wie lässt sich ein möglichst nahtloser Übergang der sprachlichen Bildung von der Kita in die Grundschule gestalten, so dass die Kinder wenig Brüche und Unsicherheiten erleben? Wie kann eine sprachliche Bildung in Deutsch und den Herkunftssprachen mehrsprachiger Kinder erfolgen? Und wie gelingt eine aktive Beteiligung und Mitwirkung der Eltern am sprachlichen Bildungsprozess ihrer Kinder? Dies sind die zentralen Fragestellungen, zu deren Beantwortung das Modellprogramm „Bildung braucht Sprache“, ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Stiftung Mercator, einen Beitrag geleistet hat.

Über dreißig Kitas und Grundschulen in Nordrhein-Westfalen haben gemeinsam mit fachlich versierten Praxisbegleiterinnen und begleitet durch Wissenschaftler des Berliner Instituts EduCert über drei Jahre daran gearbeitet. Ihre Erkenntnisse zugänglich zu machen und auf weitere Regionen zu übertragen, ist Ziel des Leitfadens. Er reflektiert das zugrundeliegende Bildungsverständnis und zeigt Anforderungen an die Rahmenbedingungen auf.

Der Leitfaden ist praxisnah angelegt, fasst den wissenschaftlichen Erkenntnisstand im zentralen Bereich zusammen und verweist über Links auf weiterführende Literatur. Besonders hervorzuheben für die praktische Arbeit sind der Werkzeugkoffer mit Materialien, Checklisten und Arbeitsvorlagen sowie die Methodenkarten mit entsprechenden praktischen Anregungen.

Dieses Handbuch richtet sich sowohl an die teilnehmenden Einrichtungen als auch an pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte und Leitungen anderer Kitas und Grundschulen in Nordrhein-Westfalen und bundesweit. Insbesondere sind kooperierende Kita-Schule-Teams bzw. Tandems angesprochen. Auch Fachberaterinnen und Fachberater und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren können das Handbuch nutzen.

bbs

Die Abschlussbroschüre können Sie hier herunterladen (PDF).